Kapazitätsengpässe in der Konstruktion sind selten dauerhaft, aber fast immer teuer. Zu warten, bis das eigene Team wieder Luft hat, wirkt günstig. Nur werden die Kosten des Wartens nirgendwo gebucht.
Die Kosten des Wartens beziffern
Verzögerte Werkzeuge verschieben Serienstarts, blockieren Pressenkapazität und binden Projektbeteiligte über längere Zeit. Wer diese Effekte grob quantifiziert, hat eine belastbare Entscheidungsgrundlage statt eines Bauchgefühls.
Was sich gut auslagern lässt
Klar abgegrenzte Pakete: eine komplette Werkzeugkonstruktion, ein Streifenlayout, eine Vorrichtungsfamilie oder die Zeichnungsableitung inklusive Stückliste. Je eindeutiger die Schnittstelle, desto geringer der Abstimmungsaufwand.
Was besser intern bleibt
Aufgaben mit hoher Änderungsfrequenz und ständiger Rücksprache mit Fertigung oder Kunde bleiben intern oft effizienter. Gleiches gilt für Konstruktionsstände, die eng an internes Produkt-Know-how gekoppelt sind, sofern kein NDA-basiertes Arbeitsmodell etabliert ist.
Sauber übergeben
Für einen reibungslosen Start genügen meist Bauteildaten, Zielmaschine, Toleranzvorgaben, Normteilstandard und ein Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis. Danach lässt sich in ein bis zwei Arbeitstagen sagen, wann das Paket eingeplant werden kann.
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